In einem Land, das mit 1,35 Millionen km2 unvorstellbare Dimensionen, aber kaum 200.000 Einwohner hat, wundert man sich als Mitteleuropäer über so mancherlei. Zum Beispiel, warum man in so einem riesigen, nahezu menschenleeren Gebiet überhaupt jemanden trifft. Das Schönste dabei ist: Alles ist spannend. Alle sind entspannt.
„Mein Großvater wurde 80 Jahre lang für seine Arbeit mit nichts anderem bezahlt, als mit Zucker, Tee und Mehl. Wenn er Bargeld wollte, musste er einen Dingo häuten und versuchen, das Fell zu verkaufen.“ Craig LeRosignol ist 39 Jahre alt. Er ist der Führer einer Arrernte-Familie, die im Oak Valley, südlich von Alice Springs, ein kleines Camp für Touristen betreibt.
Neuseeland: Wale sehen in Kaikoura
An Sehenswürdigkeiten mangelt es in Neuseeland wahrlich nicht: von fauchenden Geysiren über grandiose Gletscher bis hin zu Fjordlandschaften und einsamen Traumstränden. In keinem Fall sollte man sich die Wale entgehen lassen, die das ganze Jahr über von dem kleinen Städtchen Kaikoura im Nordosten der Südinsel aus zu besuchen sind.